Am 18.9.2020 hat die Landesregierung NRW mit ausgesuchten Karnevalisten über die Session 2020/2021 unter Corona-Bedingungen gesprochen. „Wir haben unseren Freunden unsere Meinungen und Wünsche mit in die Sitzung gegeben. Wichtig für unsere Mitgliedsvereine wäre eine klare Stellungnahme seitens der Politik gewesen“, so Dirk Bonkhoff, Präsident des LRN. Nur wenn alle Karnevalsveranstaltungen, unabhängig von der Größe, seitens der Politik untersagt worden wären, wäre für die Vereine eine klare Situation geschaffen worden. Bereits geschlossene Verträge hätten mit Hinweis auf das Verbot storniert werden können bzw. müssen. "Jetzt ist eine unklare Situation geschaffen worden, in der Rechts- und Planungssicherheit nach wie vor fehlen, und die Gefahr besteht, dass die kleinen und mittleren Vereine in finanzielle Schieflage geraten könnten", zeigt sich Dirk Bonkhoff besorgt. Einzelne Entscheidungen wie die Absage der Umzüge seien sicherlich gut und richtig. "Im Ganzen finden wir unsere Mitgliedsvereine in den Ergebnissen aber leider nicht wieder", zeigt sich der Präsident enttäuscht. Dirk Bonkhoff hofft, dass viele der bislang offenen Fragen vielleicht noch beantwortet werden, wenn die Landesregierung am kommenden Mittwoch ihre endgültigen Beschlüsse zur Session 2020/21 vorstellen wird. „Zudem kann ich nur hoffen, dass die vom Land NRW zugesagten finanzielle Hilfe von 50 Mio. €  auch wirklich schnell und unbürokratisch bei den Vereinen ankommen", betont Bonkhoff.