Heute wäre es soweit gewesen. Junge Karnevalisten hätten die Stadthalle Walsum im Sturm erobert. Leider hat uns Corona einen Strich durch die Rechnung gemacht. Somit gibt es keine Fortsetzung der Treffen in diesem Jahr. Wir hoffen, dass wir 2021 mit dem 34. Närrischen Jugendtreff an unsere erfolgreiche und traditionsreiche Serie anknüpfen können. Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!

Bleibt Gesund!

Hier der Bericht aus dem LRN Kurier über den Jugendtreff 2019:

 

Junge Narren zeigten Ihr können

Beim Närrischen Jugendtreff des LRN präsentierten sich 33 Kinder- und Jugendformationen. Die Karnevalisten stehen in den Startlöchern. Traditionell genau der richtige Zeitpunkt für den „Närrischen Jugendtreff“ des Landesverbandes Rechter Niederrhein (LRN) im Bund Deutscher Karneval. Denn seit mehr als drei Jahrzehnten gibt der Dachverband den Kindern und Jugendlichen der ihm angeschlossenen Vereine die Möglichkeit, sich kurz vor Beginn der Session vor großem Publikum zu präsentieren.„Willi feiert Geburtstag“, lautete das Motto der Veranstaltung in der restlos ausverkauften Walsumer Stadthalle. Willi, das ist der Name eines Maulwurfes, der als Symbolfigur der Verbandsjugend fungiert. Und Geburtstag, weil Karnevalisten anders zählen als normale Menschen und der Jugendtreff diesmal die drei mal elfte Auflage erlebte.Wirklich rein zufällig waren es genau 33 Gruppen aus 21 Vereinen, die auf der Bühne zu sehen waren. 305 Kinder und Jugendliche aus Duisburg, Oberhausen, Essen und Dinslaken zeigten ihr Können. Nervös waren sie vor dem ersten Auftritt mit den neu einstudierten Garde- und Schautänzen alle. Noch viel nervöser waren allerdings Trainerinnen, Betreuer, Eltern und Großeltern, die ihre Kinder aus Leibeskräften unterstützen.Unter dem Strich hätte allerdings niemand nervös sein müssen. Die jungen Formationen kamen durchgehend beim Publikum gut an. So die Kindergarde der KG Rot-Weiß Hamborn-Marxloh, die mit knapp 30 Akteuren die größte Formation stellte, die gar nicht so furchteinflößenden jungen Piraten des Südens oder die Minis der KG Blau-Rot Sonniger Süden, die bei ihrem allerersten Auftritt stolz ihre schicken Garde-Uniformen trugen.LRN-Präsident Dirk Bonkhoff machte sich bei der Verabschiedung die Worte seines Amtsvorgängers Dieter Seedorfer zu eigen, der den Jugendtreff einst ins Leben gerufen hatte: „So lange ich Präsident bin, wird es auch im nächsten Jahr einen Jugendtreff geben.“

Am 15.10.2020 hat der Bund Deutscher Karneval folgende Pressemeldung veröffentlicht: 

Pressemeldung vom 15.10.2020 (abgerufen am 16.10.2020)

* Externer link * Auf den Inhalt haben wir keinen Einfluss.

Am 18.9.2020 hat die Landesregierung NRW mit ausgesuchten Karnevalisten über die Session 2020/2021 unter Corona-Bedingungen gesprochen. „Wir haben unseren Freunden unsere Meinungen und Wünsche mit in die Sitzung gegeben. Wichtig für unsere Mitgliedsvereine wäre eine klare Stellungnahme seitens der Politik gewesen“, so Dirk Bonkhoff, Präsident des LRN. Nur wenn alle Karnevalsveranstaltungen, unabhängig von der Größe, seitens der Politik untersagt worden wären, wäre für die Vereine eine klare Situation geschaffen worden. Bereits geschlossene Verträge hätten mit Hinweis auf das Verbot storniert werden können bzw. müssen. "Jetzt ist eine unklare Situation geschaffen worden, in der Rechts- und Planungssicherheit nach wie vor fehlen, und die Gefahr besteht, dass die kleinen und mittleren Vereine in finanzielle Schieflage geraten könnten", zeigt sich Dirk Bonkhoff besorgt. Einzelne Entscheidungen wie die Absage der Umzüge seien sicherlich gut und richtig. "Im Ganzen finden wir unsere Mitgliedsvereine in den Ergebnissen aber leider nicht wieder", zeigt sich der Präsident enttäuscht. Dirk Bonkhoff hofft, dass viele der bislang offenen Fragen vielleicht noch beantwortet werden, wenn die Landesregierung am kommenden Mittwoch ihre endgültigen Beschlüsse zur Session 2020/21 vorstellen wird. „Zudem kann ich nur hoffen, dass die vom Land NRW zugesagten finanzielle Hilfe von 50 Mio. €  auch wirklich schnell und unbürokratisch bei den Vereinen ankommen", betont Bonkhoff.

Liebe Karnevalsfreundinnen und -freunde,

das Land NRW beabsichtigt anscheinend auch für Vereine die finanziell besonders unter der Corona-Pandemie zu leiden haben, ein Sonderföderprogramm einzurichten.

Bis zu 15.000 Euro Hilfe können Vereine beantragen, die sich gemeinnützig für Tradition und Brauchtum engagieren.
Offen bleibt sicherlich derzeit noch die Frage, wie lange diese Fördergelder zur Verfügung stehen und ob wir Karnevalisten da ggfls. nach der kommenden Session auch noch darauf zugreifen können.
Wer jetzt schon bezifferbare Verluste erlitten hat, kann ab dem 15. Juli einen Antrag an das Land NRW stellen.

Nähere Informationen hierzu entnehmt bitte dem folgenden Link:
https://www.mhkbg.nrw/themen/heimat/sonderprogramm-heimat-tradition-und-brauchtum

Wir werden das Thema weiter eng verfolgen.


Mit karnevalistischem Gruß
Dirk Bonkhoff

Näheres beim BDK:

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